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Gemeinde Eggersriet

Öffentliche Auflage Anhang Schutzverordnung

Goldachtobel

Die Schutzverordnung aus dem Jahr 2009 ist in den Grundzügen immer noch «à jour» und kann problemlos weiterhin angewendet werden. In den letzten Jahren hat sich aber das Thema Geotop-Schutz im Goldachtobel in der Region St. Gallen akzentuiert. Diese Aue von nationaler Bedeutung ist ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Für den Gemeinderat Eggersriet war es immer klar, dass dieses Geo- und Biotop auf dem Gemeindegebiet von Eggersriet eine besondere Bedeutung hat. Weil aber das Gebiet praktisch nicht zugänglich ist, hat das Schutzgebiet in den letzten Jahren keine Beeinträchtigung erfahren und die felsigen, schluchtartigen Verläufe sind als wichtiges Ökosystem erhalten geblieben. Hier unterscheidet sich der Oberlauf der Goldach vom unteren Teil, wo zahlreiche Nutzungen bereits vorhanden sind. Das grösste Problem ist der Eintrag von Neophyten, welcher aber auch mit einer Schutzverordnung nicht gelöst werden kann. Im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens wurde mit den Grundeigentümern vereinbart, dass dieser Bereich als Landschaftsschutzgebiet festgelegt wird. Somit wird das Gebiet im Bereich «Kasten» und «Tritt» als Landschaftsschutzgebiet in den Anhang der Schutzverordnung aufgenommen. Der Gemeinderat dankt den Grundeigentümern für die Mitwirkung und das Verständnis für diese Schutzmassnahme.
 

Schutzobjekt St. Gallerstrasse 31

Die Politische Gemeinde ist Eigentümerin der Liegenschaft St.Gallerstrasse 31, welche erhaltenswert ist. Das Schutzobjekt ist insbesondere zusammen mit den anderen historischen Gebäuden wichtig, also im Sinne des Ortsbildes respektive im Ortsbildensemble. Weil in diesem Gebiet sehr schwierige Verkehrssituationen herrschen, insbesondere bei den Bushaltestellen, kollidiert der Schutzgedanke für das Objekt mit der Verkehrssicherheit respektive den Anliegen des öffentlichen Verkehrs. Bei der Abwägung der verschiedenen öffentlichen Interessen müssen jeweils Lösungen gefunden werden, welche für alle Themen des öffentlichen Rechtes tauglich sind. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, das Schutzobjekt aus der Schutzverordnung zu entlassen. Dies mit der klaren Auflage, dass rund fünf Meter südlich ein Ersatzobjekt erstellt wird, damit das Ensemble weiterhin gewahrt bleibt. Auch die Stellung auf der Parzelle beziehungsweise die Abwinklung bleibt identisch. In diesem Zusammenhang wird ebenfalls der Säntisweg neu gestaltet. Und zwar wird er so durch die Parzelle geführt, dass die Steigung dem Behindertengleichstellungsgesetz entspricht. Zum Schutz der Fussgänger und der Benutzerinnen und Benutzer des öffentlichen Verkehrs wird oberhalb des Gebäudes eine Bushaltebucht erstellt. Damit können die Anliegen des Betriebs- und Gestaltungskonzeptes für die Staatsstrasse umgesetzt, die Verkehrssicherheit im Bereich Wiesen massiv erhöht und das Schutzobjekt an dem neuen Ort in der gleichen Architektursprache wieder aufgebaut werden. Damit dies umgesetzt werden kann, wird das Objekt Nr. 26 auf dem Grundstück Nr. 456 aus der Schutzverordnung unter Auflagen entlassen. Beide Anpassungen der Schutzverordnung liegen gemäss Publikation unter www.publikationen.sg.ch öffentlich auf.


Dokument nderung_Schutzverordnung_-_Plan_offentliche_Auflage.pdf (pdf, 1967.1 kB)


Datum der Neuigkeit 3. Dez. 2021
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