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Gemeinde Eggersriet

Abwassergebühren

Das neue Abwasserreglement hat auch die Finanzierung grundlegend neu festgesetzt. Dabei sind die Grundgebühren für den Unterhalt des Entsorgungsnetzes zu verwenden. Das Abwassernetz wird von praktisch allen Liegenschaften (Wohn-, Gewerbe- oder Ferienhäuser) genutzt. Somit profitieren alle angeschlossenen Liegenschaften von der funktionierenden Ableitung des Schmutzwassers und sie bezahlen dafür je Nutzungseinheit eine Pauschale.

Die mengenabhängige Gebühr, also die Abrechnung nach dem Frischwasserbezug, soll insbesondere die Entsorgung in der Kläranlage finanzieren. Das Schmutzwasser fliesst in die Kläranlage des Abwasserverbands Altenrhein, wo neu ein vierstufiges Reinigungsverfahren betrieben wird. Die regionale Kläranlage finanziert sich durch Gebühren der angeschlossenen Gemeinden. Somit sind diese Kosten für die Abwasserentsorgung praktisch ausschliesslich davon abhängig, a) wie effizient der Klärbetrieb durchgeführt wird, b) wie die Auflagen des Bundes für die Einleitung des geklärten Abwassers in den Alten Rhein definiert sind und c) welche Investitionen in der Kläranlage anhängig sind. Diese Kosten können von den einzelnen Gemeinden nicht beeinflusst werden, weswegen die mengenmässige Abwassergebühr direkt mit der Entwicklung der Kläranlage-Kosten zusammenhängt. Die Beiträge der Kläranlage sind in den letzten zehn Jahren stabil geblieben, sodass erwartet werden darf, dass sich diese Kosten auch in Zukunft nicht sprunghaft verändern.

Aufgrund dieser Ausgangslage und insbesondere aufgrund der Investitionsplanung für die Kanalisation hat der Gemeinderat die Schmutzwassergebühr für das Jahr 2021 auf Fr. 2.50.– pro bezogenen Kubikmeter Frischwasser festgesetzt. Damit werden die Kosten an die ARA Altenrhein von rund Fr. 280’000.– bezahlt werden können.

Die jährliche Grundgebühr, welche die Kanalisation finanziert, beträgt Fr. 100.– pro Nutzungseinheit und Jahr. Als Nutzungseinheit zählt jedes angeschlossene Gebäude; dazu kommt eine um 50% reduzierte Gebühr für die weiteren Nutzungseinheiten (Wohnungen, Ladenlokale und Ähnliches). Mit diesen Geldern werden die jährlichen Kosten der Leitungen von rund Fr. 220’000.– beglichen. Die Nettoverschuldung des Abwasserbetriebes wird sich damit in den nächsten 15 bis 20 Jahren bei rund Fr. 150’000.– bewegen, wobei die bestehenden Reserven dann aufgelöst sein werden. Mit diesen Massnahmen kann die Finanzierung der Abwasserentsorgung auf Jahre hinaus planbar und stabil gehalten werden.



Datum der Neuigkeit 17. Sept. 2021
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